Vereinsgeschichte

Der Judoclub KAMA TANI (übersetzt: Judoclub Sensetal) wurde im Jahre 1965 unter dem Namen Judo + Jiu Jitsu Verein Laupen gegründet. Die erste grössere Mattenfläche hatten wir im selben Jahr im Saal des Restaurant Saanebrücke in Laupen. Die ersten Trainings leitete Henk Schoenmaker.

Von Laupen dislozierten wir in den Saal des Restaurants Sternen Neuenegg. In den 1970er-Jahren trainierten wir im TeaRoom Flamingo an der Austrasse in Neuenegg. Ein Foto von 1973 aus dem Dojo an der Austrasse:

Vom Flamingo ging es weiter in Richtung Flamatter Turnhalle, in welcher der Judoclub im Luftschutzkeller für eine kurze Zeit seine Trainings durchführte. 1978 wurde der Name in Judoclub KAMA TANI (Sensetal) geändert.

Nach einigen Standortwechseln in den ersten 14 Jahren der Vereinsgeschichte konnte unser Judoclub am 1. Januar 1979 in den Saal des Restaurants Herrenmatt in Flamatt umziehen und für längere Zeit an diesem Standort trainieren.

Am 17. Juni 1995 wurde im Pfadiheim Rebacher in Bösingen das 30-jährige Clubbestehen bei einem Spiel- und Plauschnachmittag gefeiert.

Wegen Schliessung des Restaurants Herrenmatt musste sich der Judoclub KAMA TANI 22 Jahre später ein neues Dojo suchen. Per 1. Januar 2001 konnte die ehemalige Militärunterkunft in der Schul- und Sportanlage Thörishaus als neue Trainingslokalität gemietet und umgebaut werden.

Die Eröffnung wurde am 5. Mai 2001 mit einem Tag der offenen Türe und einem sportlichen Unterhaltungsprogramm gebührend gefeiert. Die Judotrainings finden bis heute an diesem Standort auf einer 120 m² grossen Mattenfläche statt.

2001 gab es nebst dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Talstrasse einen Wechsel im Vorstand. Der bisherige Vizepräsident Markus Schmid wurde zum neuen Präsidenten des Judoclub KAMA TANI gewählt und löste somit Kurt Minder ab, der das Amt seit 1996 inne hatte. Neuer Vizepräsident wurde Beat Schmid – Markus‘ Bruder. Kurt Minder übernahm den Vorsitz der Trainingskommission.

2019 fand ein grösserer Führungswechsel statt. Severin Minder wurde zum neuen Präsidenten gewählt und trat damit die Nachfolge von Markus Schmid an, der den Club 18 Jahre mit seinem Bruder Beat führte. Roman Badertscher gab das Amt des Sekretärs ab und übernahm dasjenige des Kassiers, wofür Nicole Moser über viele Jahre zuständig war. Das freigewordene Amt des Sekretärs übernahm Florian Kohli. Beat Schmid blieb Vize-Präsident und Kurt Minder Vorsitzender der Trainingskommission.

Als Florian Kohli 2022 als Sekretär zurücktrat, folgte eine nachhaltige Umstrukturierung im Vorstand. Von nun an werden Administration und Finanzen in einem Ressort geführt. Ressortverantwortlicher wurde Roman Badertscher, der dem Vorstand bereits seit 2013 in verschiedenen Funktionen unterstützend zur Seite stand. Das neu gegründete Ressort Infrastruktur übernahm Nico Schill.

Am 24. Mai 2025 feierten wir im Hornusserhüttli Thörishaus unser 60-jähriges Clubbestehen bei gemütlichem Beisammensein und diversen Spielen für die Gäste. Es hat uns ausserordentlich gefreut, dass so viele ehemalige Judoka u.a. auch aus den ersten Stunden des Judoclubs den Weg an unser Fest gefunden haben!

© Lukas Näf (alle Rechte vorbehalten)